Heil-und Wildkräuter auch im Winter in der ayurvedischen Küche ein Thema

In der ayurvedischen Küche sind Heil-und Wildkräuter ein sehr wichtiger Bestandteil und zwar zu jeder Jahreszeit.

Mittlerweile gibt es ja u.a. Petersilie, Schnittlauch, Koriander, Minze, Basilikum, Oregano, Dill das ganze Jahr über in den Biosupermärkten oder beim türkischen Supermarkt nebenan zu kaufen.
Man kann diese aber auch recht einfach im Herbst abernten und konservieren, in dem man sie in den Morgenstunden erntet, denn am Vormittag enthalten die Pflanzen mehr ätherische Öle, sie trocknet, einfriert oder zu Kräuteröl verarbeitet.
Lässt man die Kräuter im Haus überwintern, dann ist es wichtig, dass sie an einem hellen Platz bei 10-15 °C stehen und sie genügend Luftfeuchtigkeit bekommen.
Man unterscheidet bei den Kräutern ja in ein-, zwei- und mehrjährige Kräuter.
Wirklich “echte” einjährige Kräuter sind in der Natur eher selten zu finden und werden häufig mit denen verwechselt, die durch Züchtung nicht mehr als einen Sommer erleben oder aber aus fernen, warmen Ländern kommen.
Zu den zweijährigen Kräutern zählen beispielsweise Fenchel, Kümmel und Petersilie. Behandelt man sie richtig und pflanz sie an einen guten und für das Kraut richtigen Platz, überstehen sie zwei Gartensaisons.
Mehrjährige Kräuter unterscheidet man in Stauden und verholzende Kräuter.
Stauden wie Minze, Zitronenmelisse und Oregano ziehen sich im Winter komplett in die Erde zurück und können im Herbst komplett abgeerntet und konserviert werden.
Verholzende Kräuter wie Thymian und Lavendel bitte nicht radikal abschneiden und abernten, denn sie benötigen ihre Triebe als Winterschutz und sollten im Frühjahr zurückgeschnitten werden.
Wildkräuter gibt es im Winter eher wenige zu finden und sie lassen sich auch schwerer erkennen, da ihnen die typischen Kennzeichen wie z.B. Blüten fehlen. Zu den winterfesten Wildkräutern zählen z.B. Gänseblümche, Kettenlabkraut, Brennessel, Schafgarbe, Klee, Löwenzahn und Schnittlauch

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Wie der Name Schnittlauch ja schon sagt, schmeckt dieses Kraut lauchartig. Schnittlauch sollte niemals mitgemocht werden, weil es dann seinen hohen Vitamin C Anteil verliert. Rohes Schnittlauch hat die Eigenschaften Blähungen zu lösen und den Appetit anzuregen, es wirkt zudem antibakteriell und schleimlösend bei Husten. Gegen zu hohen Blutdruck kann man es auch wunderbar einsetzten.

Ein schönes und einfaches Rezept mit Schnittlauch findet Ihr dazu auf dem Blog bei den Rezepten.

Wir planen für dieses Jahr eintägige Heil-und Wildkräuterworkshops in Lorsch, denn dort gibt es im wunderschönen Klostergarten einen Kräutergarten und das Lorscher Arzneibuch, dass um 800 im Kloster Lorsch geschrieben wurde, ist das älteste erhaltene medizinische Buch Deutschlands.
Nähere Infos zu diesem Workshop demnächst auf unserer Homepage oder wenn es Euch interessiert, schreibt einfach eine Mail an info@volker-mehl.de.

Alles Liebe

Astrid

 

 

 

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