Ayurveda bei Krebs, das unerschlossene Potential

Viele von Euch haben ja sicherlich schon mit bekommen, dass  eins von Volkers Herzensthemen das Thema Krebs ist. Volkers Vater erkrankte vor mehr als 25 Jahren sehr schwer an Krebs und lebte statt des prognostizierten halben Jahres noch 11 Jahre, weil er auch offen gegenüber alternativen Heilmethoden war.
Ich arbeite mit Volker seit nun fast 2 Jahren sehr eng mit Volker zusammen und das Thema Krebs ist auch eins meiner Herzensthemen, da ich vor 5 Jahren  selbst an Krebs erkrankt bin und sehr genau weiß was diese Krankheit nicht nur mit dem Erkrankten sondern auch seinem Umfeld macht.

Gestern hatte ich mal wieder ein Kontrolltermin im MVZ ( dem medizinischen Versorgungszentrum ) und das ist auch nach 5 Jahren jedesmal wieder mit Nervosität, Ungewissheit und Angst verbunden. Die Untersuchungen verliefen gut und auch die Ergebnisse hätten nicht besser sein können. Was mich jedoch sehr erschreckt  war ein  Gespräch mit einer Mitarbeiterin, die der Meinung ist dass die Neuerkrankungen gerade bei jüngeren Menschen erheblich zugenommen haben und sie so viele Patienten betreuen wie noch nie… und genau aus diesem Grund gibt es heute diesen Artikel von Volker. Er hat sich mit diesem Thema schon mehrfach an verschiedene Verlage gewannt, aber immer die Antwort erhalten, dass das Betroffene und Angehörige nicht interessieren würde. Nun ja, jetzt kann ja jeder selbst entscheiden, ob es interessant ist mal mehr über die ayurvedische Sicht auf Krebs zu erfahren.

Ayurveda bei Krebs, das unerschlossene Potential

Ohne die Krebserkrankung meines Vaters, die 1990 diagnostiziert wurde, wäre ich wahrscheinlich nie zum Ayurveda gekommen. Damals war ich 14 und hatte natürlich überhaupt keine Ahnung von Ayurveda oder sonstigen alternativen Heilmethoden. Was ich aber aus der Zeit sehr gut nachvollziehen kann, ist das Gefühl, dass sich von einem Moment auf den anderen ein Leben komplett verändert, die Welt gefriert und gefühlt aufhört, sich zu drehen. Ich kann mich noch sehr gut an meinen persönlichen „Schockfrostmoment“ erinnern. Mein Dad hatte damals, heute weiß ich, dass er uns schützen wollte, bis zum Tag vor der OP immer wieder gesagt, es ist wahrscheinlich nicht bösartig und wir sollten uns keine Gedanken machen. Am Tag der OP war noch ein damaliger Schulfreund zum Computer daddeln bei mir und wir hatten einen entspannten Nachmittag, alles war wie immer. Ich wurde allerdings dann doch langsam etwas unruhig, weil irgendetwas stimmte nicht. Die OP begann morgens um 7 Uhr und ab 12 Uhr rief meine Mutter im Stundentakt an und man sagte ihr immer wieder, es dauere noch etwas, sie solle bitte später anrufen. Gegen 21.30 Uhr wurde er schließlich nach, wie ich später erfahren habe, zwei Herzstillständen und mehreren Litern Blutverlust während der OP, auf die Intensiv verlegt. All das wusste ich ja damals nicht, meine Welt blieb nur stehen, als dann spät am Abend mein Bruder kurz in Tür schaute und sagte: „Sie wissen nicht, ob Dad die Nacht überlebt“. In dem Moment blieb alles stehen, mein Atem, mein Verstand, einfach alles. Man hört zwar die Worte, aber tief drinnen weigert sich etwas zu glauben was man gerade gehört hat…
All das ist jetzt 28 Jahre her, aber aus dieser Zeit habe ich wahnsinnig viel gelernt, was mir heute bei meiner Arbeit mit Krebspatienten hilft. Zum einen, es gibt immer Hoffnung, denn aus den prognostizierten 6 Monaten Lebenserwartung wurden bei meinem Dad noch elf Jahre und das Leben geht in der Tat weiter. Die Welt bleibt nicht stehen und das ist auch gut so. Denn irgendwann war es ein normaler Bestandteil unseres Lebens, die Tabletten, die Untersuchungen, die unterschwellige Angst aber auch ganz viel Hoffnung. Wir saßen nicht den ganzen Tag heulend am Tisch und haben uns gegenseitig bemitleidet, mein Vater wäre der Letzte, der das gewollt hätte.
Komischerweise denken das aber offenbar viele Außenstehende und haben deshalb häufig einen sehr verkrampften Umgang mit dem Thema. Ganz besonders ist mir das wieder in den Gesprächen mit verschiedenen Verlagen aufgefallen, mit denen ich ein Buch über Ayurveda bei Krebs machen wollte. Alle Verlage und darunter auch Medizinverlage haben sich nicht an das Thema rangetraut. Die Meinung war unisono, ganz schwieriger Markt, die Betroffenen wäre sehr wählerisch und würde sich oft auf anderen Wegen informieren.
Meine Meinung ist einfach, die haben die Hosen voll und sobald das K- Wort auftaucht, zucken die zusammen und trauen sich nicht mal was Mutiges zu machen. Was dazu führt, dass für Betroffene oft nur ein seltsamer Mix aus ziemlich uncoolen, nüchternen Ratgebern auf der einen Seite und „Pseudowunderbüchern“ auf der anderen Seite bleibt.
Also dachte ich mir, wenn die alle die Hosen voll haben, dann eben auf diesem Weg, denn das was Ayurveda zu bieten hat, müssen unbedingt so viele Menschen wie möglich erfahren. Denn man kann das Thema Krebs auch mal locker angehen und nicht immer mit einem Stock im A…… Meiner Erfahrung nach, haben viele Betroffene nämlich einen ziemlich souveränen Umgang mit dem Thema und wollen auch mal was zum Thema lesen, bei dem dir nicht die Gesichtszüge einschlafen. Mein Dad war auch immer froh, wenn es mal nicht immer nur um Infos und nüchterne Zahlen ging.
Wenn man, wie er damals am Tag auf 33 Tabletten kommt und als Kassenpatient in der alten Orthopädie in Schlierbach, mit drei anderen Patienten auf einem Zimmer lag und dann noch auf die Bettpfanne muss, weil man sechs Wochen im Gipsbett liegt, tut ein Schmunzler dazwischen mal sehr gut.
Das ist mir ein großes Anliegen, ganz normal mit dem Thema umzugehen, nicht jeder, der die Diagnose bekommt, fällt sofort tot um, denn das Leben hat eine Chance verdient, normal bleiben zu dürfen!
Dabei möchte ich dich unterstützten, dir meine Erfahrungen weitergeben und versuchen dir mit Tipps und Empfehlungen auf deinem Weg zu helfen.

Krebs das unbekannte Wesen?

Eins möchte ich vorwegschicken: Auch im Ayurveda gilt Krebs seit jeher als eine der am schwersten zu behandelnden Krankheiten überhaupt! Warum? Weil auch aus Sicht des Ayurveda alle drei Doshas involviert sind. Denn man hat mit Kapha die Manifestation, mit Vata die Ausdehnung und das Wachstum und mit Pitta den sehr schnellen Stoffwechsel und Tri Dosha Störungen sind in der Tat schwer zu behandeln, da man sich entscheiden muss in welche Ecke springt man zuerst.
Also was tun?
Wenn jemand an Krebs erkrankt ist, ist es im ersten Moment müßig über die Gründe zu grübeln. Denn seit Jahrzehnten forschen tausende von Menschen auf der Suche nach dem Auslöser.
Fakt ist, dass man sagen kann, es gibt offenbar keinen singulären Auslöser und das deckt sich auch mit der Sichtweise des Ayurveda. Denn für so eine schwerwiegende Erkrankung gibt es viele Auslöser. Was mich am Ayurveda von Anfang an fasziniert hat, ist das umfangreiche Wissen über Gesundheit.
Unsere Medizin befasst sich überwiegend mit Krankheit, im Ayurveda befasst man sich eher notgedrungen mit Krankheiten. Der Hauptfokus liegt auf dem Aspekt der Gesunderhaltung und dafür gibt es im Ayurveda ein sehr schlüssiges und spannendes Modell, das die 10 elementarsten Punkte für ein heiles Leben zusammenfasst.
Dieses Modell möchte ich dir vorstellen, damit du eine Vorstellung bekommst, welche Aspekte im Ayurveda bei einer ganzheitlichen Therapie mit einfließen!
Man nennt diesen Aspekt Swastha, das heißt übersetzt so viel wie „in sich ruhend“ besteht aus den folgenden 10 Teilen. Heißt: Im Umkehrschluss, ist es notwendig, dass du dir jeden dieser einzelnen Aspekte anschaust und im ersten Schritt dein eigenes aktuelles Leben dahingehend hinterfragst, wie es bei dir in den einzelnen Bereichen aussieht!

1. Erfüllende Beziehungen
2. Entspannung
3.Heilsame Gedanken
4.Spirituelle Praxis
5. Ausreichend Schlaf
6. Angemessene Ernährung
7.Ganzheitliche Lebensführung
8.Angemessene Bewegung
9. Atmung
10. Erfüllende Tätigkeiten

Mehr dazu in der nächsten Episode…

Wir wünschen Euch alles Liebe und bei Fragen immer gern info@volker-mehl.de anschreiben

Volker und Astrid

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